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Festplattenadressierung (LBA, CHS)

Auf der Festplatte sind die Daten in Form der festen Übertragungselemente gespeichert, die als Sektoren bezeichnet werden. Der Plattensektor ist ein kleinstes Übertragungselement, das über unikale Adresse und Zuordnung auf der Magnetplatte verfügt. Der Datenaustausch mit der Festplatte erfolgt durch Eingabe der Adresse, die als Befehlsadresse dient. Die für Festplatten benutzte lineare Adressierung ist als LBA (Logical Block Addressing) - LBA-Verfahren bezeichnet worden. Beim Befehlseingang überträgt die Festplatte LBA Adresse in physische Sektoradresse, d.h. Nummer von Zylinder, Kopf und Sektor (CHS - Cylinder Head Sector).

Anfänglich vor der Version ATA/ATAPI-6, wurde ein Adressraum von 28 Bit für die Adressierung eingesetzt, was einen verwaltbaren Festplattenspeicher maximal bis auf 128 GB begrenzte. In neuen Versionen vom LBA-Verfahren ist der Adressraum auf 48 Bit erweitert, was eine maximale Speicherkapazität von bis zu 134217727 GB als Folge hat. In der Originalversion von Windows XP ist eine 48-Bit-LBA-Unterstützung nicht vorhanden. In Versionen von Windows 2000 (SP3 oder weiter), sowie von Windows XP (SP1) kann sie durch Bildung im Register [HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\ATAPI\Parameters] einen Parameter EnableBigLba (REG_DWORD) mit einem Wert 1 angeschaltet werden. In der Version von Windows XP SP2 ist eine 48-Bit-LBA-Unterstützung als Standardwert eingeschaltet.




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