Leistungsabfall magnetisierbarer Oberfläche der Festplatte
Die Qualitätskontrolle über die magnetisierbare Oberfläche der Festplatte übt das Betriebssystem aus. Bei Feststellung des schadhaften Sektors kennzeichnet es Cluster, der aus einigen Sektoren besteht, als unbrauchbar für weitere Benutzung im Dateisystem. Seitdem die Technologie SMART verfügbar ist, sind auch die Hersteller der Festplatten dafür zuständig.
Beim Betrieb kann magnetisierbare Oberfläche der Festplatte deren Fähigkeit zum Speichern der Daten verlieren. Es kann durch Remagnetisierung oder mechanische Beschädigung verursacht werden. Bei der Erfassung des neuen fehlerhaften Sektors kennzeichnet die Elektronik des Speichers das in SMART und ersetzt im Compiler physische Stellung des Sektors auf die neue im Voraus reservierte Stellung auf der Magnetplatte. Logische Adresse, durch welche die Daten auf der Festplatte angesprochen werden, bleibt unverändert. Dieses Verfahren zur Beseitigung der Leistungsabfälle ist als "Wechselverfahren" (ReAssign) oder als "Umgestaltung vom Sektorenkreis" (ReMap) bezeichnet worden.

Die Hauptursache vom Leistungsabfall magnetisierbarer Oberfläche ist höhere Temperatur des Speichers, die "Alterung" magnetisierbarer Schicht auf der Magnetplatte hervorruft und zu deren spontanen Selbstremagnetisierung beiträgt sowie mechanische Beschädigung magnetisierbarer Oberfläche durch feine Partikel, die in Hermetischen Block eingedrungen sind oder beim Kontakt zwischen Köpfen und magnetisierbarer Oberfläche der Magnetplatte entstanden sind. Besonders zerstörerisch ist der Stoßkontakt zwischen Köpfen und magnetisierbarer Oberfläche, der bei der beschleunigten Magnetplatte als Folge der Nachlässigkeit im Umgang mit dem Speicher vorkommt. Der Abzug der Partikel mit magnetischen Eigenschaften durch Fliehkraft und deren Auffangen durch Filter nehmen in diesem Fall mehr Zeit in Anspruch. Das vermehrt Stöße mit dem Kopf, der eine Lineargeschwindigkeit von über 100 km pro Stunde hat. Der Sprungvektor der Partikel gerichtet auf den Drehpunkt führt auch zur Vermehrung der Stöße. Die Partikel verfügt über hohe Schwungenergie ausgelöst durch den Stoß mit dem Kopf und kann beim Kontakt mit magnetisierbarer Oberfläche zur Entstehung neuer Partikel beitragen. Der Ablauf kann einen Lawineneffekt haben und zahlreiche Schaden der Sektoren hervorrufen. Das Auslesen der Daten aus diesen Sektoren wird dann auch mit Hilfe der Technologie von Selbstkorrektur oft unmöglich.

Wiederholter Start der von Herstellern der Festplatten entwickelten Funktion der Selbstdiagnose erlaubt es die vorhandenen und künftigen Schaden magnetisierbarer Oberfläche festzustellen und zu berichtigen, bis die Daten unmöglich für das Auslesen gemacht worden sind. Bei der Berichtigung bekommen die Daten neue Abtaststellung auf der Magnetplatte und die Magnetplatte selbst wird wiederholt durch identische Daten magnetisiert, was das Risiko von spontaner Selbstremagnetisierung vermindert. Die Selbstdiagnose von SMART Attributen der Festplatte, die jede Minute abläuft, deckt neue fehlerhafte Sektoren auf schafft eine Sicherheitskopie für die wichtigen Daten.