Seitdem die Hersteller von Motherboards den Standard ATA-2 unterstützen, besteht eine Möglichkeit in PC für den Anschluss von 2 Schnittstellenkabeln, bezeichnet als primär (Primary) und sekundär (Secondary). Über ein Kabel kann man 2 Geräte "Master" und "Slave" adressieren. Das Kabel dient als Bus aller angeschlossenen Geräte. Gleichzeitig können aber nur 2 Geräte - Controller und ein der Speicher über ein Kabel kommunizieren, aber dank der Technologien von Verbesserung des Zugriffes haben die Speicher kein Monopolrecht auf die Benutzung vom Bus. Es erlaubt einen effektiven Einsatz der Buskapazität, als ob mehrere Speicher unabhängig und gleichzeitig über ein Schnittstellenkabel angeschlossen werden. Sollte aber die zusammengesetzte Geschwindigkeit des Auslesens aus der magnetisierbarer Oberfläche bei 2 Geräten die Bus-Übertragungskapazität überschreiten, ist es zu empfehlen diese Geräte auf verschiedenen Kanälen anzuordnen. Ob ein Speicher als Master oder Slave auftritt, wird über Brücken oder Umschalter des Gerätes geregelt, deren Stellungen auf dessen Gehäuse beschrieben werden.
Es gibt eine Variante der automatischen Bestimmung vom Hauptgerät, dabei legt das Gerät selbständig aus, ob es Master oder Slave ist. Es wird durch den Steckplatz auf dem Schnittstellenkabel bestimmt. Hier ist aber eine Reihe von Bedingungen zu erfülle:
- Beide Geräte sollen in Cable Select - Betrieb gestellt werden (CS, CSel).
- Der Schnittstellenkontakt 28 von der Seite des Motherboard-Controller ist zu erden.
- Auf einer der Schnittstellen vom Kabel ist der Kontakt 28 zu entfernen oder abzuschalten.
Also ist der Kontakt 28 auf einer Schnittstelle erdet und der Speicher tritt automatisch als Master-Gerät auf. Auf der anderen Schnittstelle ist der Kontakt 28 frei und der Speicher wirkt als Slave - Gerät.
Zur Anhebung der Bus-Übertragungsgröße im Standard ATA-4 wurde das 80-polige Kabel entwickelt. Dieses Kabel hat 40 zusätzliche erdete Leitungen, die eine Schirmung gegenüber den Daten führenden Leitungen bilden, mit denen sie der Reihe nach angeordnet sind. Solche Lösung verringert gegenseitige Wirkung der Signalleitungen, sowie allerlei Störungen und Einstellen, was beim Betrieb in Ultra DMA-3 Modus und weiter sehr wichtig ist. Im 80- adrigen Kabel fehlt der Anschluss an die 34. Leitung, auf solche Weise unterscheidet der Motherboard-Controller es vom 40-poligen Kabel.