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Low-Level-Formatierung der Festplatte

Es ist fast unmöglich die magnetisierbare Oberfläche ohne Mangel zu schaffen. Deshalb wird bei der Zusammenstellung der Festplatte im Werk, nach der Aufzeichnung vom Fabrikformatieren, das Auffinden der Sektoren durchgeführt, die unfähig sind, die Daten zu speichern. Beim Auffinden von Mangeln wird die Empfindlichkeit der Magnetköpfe künstlich reduziert. Es erlaubt unstabile Sektoren zu erkennen, die künftig als Mangel auftreten können. Das Verzeichnis der Adressen von fehlerhaften Sektoren wird für die Bildung der Datenstruktur verwendet, die als Compiler bezeichnet wird. Die Daten vom Compiler verbinden die logische Adresse vom Sektor mit seiner physikalischen Anordnung auf der Magnetplatte und befinden sich im für Benutzer unzugänglichen Datenbereich, auf denen nur die Elektronik vom Speicher Zugriff hat. Bei der Bildung vom Compiler werden die aufgefundenen beschädigten Sektoren nicht benutzt. Auf solche Weise ist die logische Reihenfolge von stabilen Sektoren linear. Der Compiler der Festplatten verschweigt das physikalische Format vom Speicher und die auf dem Festplattengehäuse angegebene Anzahl an Zylindern, Sektoren und Magnetköpfen entspricht nicht deren Wahrheitswerten. Dieses Verfahren zum Verschweigen von Mangeln wird als "Methode des Übersprunges von Sektoren" oder "Low-Level-Formatierung" der Festplatten bezeichnet. Nach dem Fabriktest und der Bildung vom Compiler ist die Festplatte ohne fehlerhafte Sektoren zum Verkauf bereit.




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