Parken der Festplattenköpfe
Die meisten Festplatten verfügen über eine spezielle Spur, die für Sinken und Abheben der Magnetköpfe ausgelegt ist und als Parkzone bezeichnet wird. Obwohl die Oberfläche der Magnetplatte und der Magnetkopf unter Berücksichtigung der zufälligen Kontakte gefertigt sind, ist es empfehlenswert die Köpfe auf der Platte dorthin zu parken, wo keine Daten gespeichert sind. Die Festplatte ist für eine angegebene Anzahl an Parken der Köpfe ausgelegt. Es ist mit dem Verschleiß der Kinematik verbunden. Für die Überwachung von diesem Parameter ist in der Technologie SMART zwei Geber vorgesehen. Der erste Geber überwacht die Anzahl der Anschlüsse an die Speisung, der zweite die Anzahl an Anlassen vom Spindelmotor ohne Abschalten der Speisung, z.B. wenn der Speicher den Betrieb der Energiesparung verlässt.
Alle Festplatten sind mit einem Mechanismus für automatisches Parken beim Abschalten der Speisung vorgesehen. Generell erfolgt das Parken wegen der Schwungenergie, die bei der Umdrehung der Magnetplatten ausgelöst wird. Beim Abschalten der Speisung wird der Spindelmotor als Generator verwendet und die Energie dessen Umwicklungen wird für die Versetzung der Magnetköpfe in die Parkstellung eingesetzt, dabei nimmt die Umdrehungsgeschwindigkeit kritisch ab und die Köpfe berühren die Festplattenoberfläche. Nachdem die Köpfe in der Parkzone sind, führt das Sperren vom Positionierungssystem über magnetische Falle (Dauerkleinmagnet) sanftes Sinken der Köpfe auf die Oberfläche der Magnetplatte aus. In modernen Platten wird auch ein alternatives Verfahren eingesetzt. Anstatt des Sinkens auf die Oberfläche, werden die Köpfe voll von den Platten in eine spezielle Parkzone entfernt. Beim Anschalten der Speisung drehen sich die Platten bis zur nötigen Geschwindigkeit um und die Köpfe schweben über der Oberfläche der Platten mit großer Geschwindigkeit, ohne sie zu berühren.