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Anstehendes Einlesen in der Festplatte

Die Zeit für die Positionierung vom Magnetkopf an den zufälligen Sektor beträgt durchschnittlich 15 ms. Das Leerwarten auf die Positionierung und die Vollendung der Aufzeichnung legt praktisch die Arbeit vom Betriebssystem lahm. Deshalb teilen alle Festplatten das geleistete Einlesen mit, bis es faktisch erfolgt hat. Alle Daten, die zu speichern sind, gelangen anfänglich mit maximaler Geschwindigkeit der Schnittstelle in den schnellen Arbeitsspeicher (Puffer) und dann werden stufenweise auf der Magnetplatte gespeichert. Es ermöglicht hohe Geschwindigkeit der Schnittstelle (Bus) und langsame Geschwindigkeit der physikalischen Magnetisierung der Platte abzustimmen. Diese Technologie wurde als write-back caching (Cache mit Rückwärtsschreiben).

Der Arbeitsspeicher, der für zeitweilige Datenspeicherung verwendet wird, ist flüchtig. Die Datenspeicherung aus dem Arbeitsspeicher auf die Magnetplatte nimmt eine bestimmte Zeit in Anspruch. Falls die Festplatte nicht alle Daten aus dem Puffer wegen Stromsperre gespeichert hat, gehen die eingelesenen Daten teilweise verloren. Alle modernen Speicher verfügen über den Befehl "flush write cache", der den Speicher zwangsweise zum Einlesen der Daten aus dem Puffer auf die Magnetplatte fördert. Jedes Mal beim Abschalten der Speisung schickt das Betriebssystem der Festplatte diesen Befehl und nur danach erfolgt das Abschalten vom PC. Dadurch wird die Datensicherheit für den Benutzer erzielt. Die Benutzung der Dateisysteme mit Journalisierung, z.B. NTFS sowie unterbrechungsfreier Stromquellen macht es möglich, solches Problem völlig zu beseitigen.

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